Frankfurter Buchmesse: Mein 2. Messetag

by buchstabenverliebt

Tag zwei fing früh an. Sehr früh. Zu früh. Viel zu früh!
Um genau zu sein um 6.00 Uhr, da der Andrang am Wochenende auf der FBM enorm ist, wollten wir pünktlich sein.
Mein Freund wollte nämlich unbedingt zu einer Lesung, die schon um 9.00 Uhr stattfand. Meine eigene Liste war definitiv länger als seine. Ich glaube, wenn ich zu all den Autoren gegangen wäre, zu denen ich gehen wollte – da wäre ich arm geworden!
Außerdem war ich mir noch unschlüssig: Cassandra Clare, ja oder nein? Oder doch lieber zum Loewe Verlag und zu Ursula Poznanski? Vielleicht doch eher der Carlsen Verlag Stand? Ich wollte mich spontan entscheiden, wo ich hingehen sollte.

Die Lesung von Frank Behrendts neuem Buch Die Winnetou-Strategie. Werde zum Häuptling deines Lebens fand mit anschließender Signierstunde. Als wir zurück zur Open Stage Bühne gingen, drückte uns ein freundlicher Mann eine Karte von Behrendts neuem Buch in die Hand und meinte, dass neben der Bühne ein kleiner Kaffee-Stand sei und der „Häuptling uns auf einen Kaffee einladen möchte. Wir müssten nur die Karte abgeben und bekämen dann was auch immer wir gerne trinken wollten.
Der Mann war mir direkt sympatisch! Erst an besagtem Kaffee-Stand hatte mein Freund die Güte mir zu erklären, dass uns der Autor selbst auf einen Kaffee eingeladen hat. Uppps  🙂
Nachdem ich mir einen Milchkaffee geholt hatte, machte ich es mir auf einem der Sitze mit einer Decke gemütlich.

Die Lesung war eher ein Gespräch, eine Fragerunde und wirklich interessant. Ich selber kannte den Autor und Geschäftsführer der PR-Agentur Serviceplan nicht, war aber sehr begeistert und musste oft lachen!
Frank Berendt und die Dame auf der Bühne haben uns nicht nur einfach erzählt, worum es in dem Buch geht, sondern wie der Autor zu dem Thema seines Werkes kam. Wir haben viel über seine Familie erfahren, über seine Fragen und Hauptkriterien bei einem Vorstellungsgespräch – die man so wirklich nicht erwartet hat! Er fragt, wie die Kindheit von jemanden gewesen ist. 🙂

Ich war wirklich beeindruckt und werde definitiv meinem Freund das Buch einmal mopsen und selber lesen.

Danach gingen es in die volle und warme Halle 3.0! So schlimm hatte ich es nicht mehr in Erinnerung…

Der Weg zum Sternensand Verlag gestaltete sich als eine Tortur – war aber zu schaffen!
Die Schlange beim Sternensand Verlag war sehr lang – Stau gab es überall! -, darum stellte ich mich ganz brav an und wurde prompt vom Nachbarstand (ich meine, es wäre Tolino gewesen) gefragt, ob ich nicht Lust hätte an einem „Schnulzenbingo“ teilzunehmen.
Da ich ja eh warten musste… warum also nicht?  😛

Ich bekam einen Zettel in die Hand gedrückt und sollte schnulzige Sätze, die die Autorin Sina Jensen aus einem Korb zog, ankreuzen. Wer fünf Mal eine Schnulze ankreuzen konnte, sollte „Schnulzenbingo“ rufen und konnte das Buch INSELblau aus dem Via tolino media von besagter Autorin gewinnen.
Was soll ich sagen? Das Schnulzenkarma war auf meiner Seite und ich gewann das Buch.

Schon lange träumt Svea von einer Bar unter Palmen, im Hintergrund spanische Flamenco-Klänge. Stattdessen erbt sie eine kleine Pinte auf einer ostfriesischen Insel. Sehr zur Freude von Opa Hannes, denn der hätte seine Enkelin am liebsten die ganze Zeit bei sich. Und nicht nur er: Auch Wattführer Jan, der Svea mit seiner ostfriesischen Gelassenheit fasziniert, scheint etwas an ihr zu liegen. Doch soll sie wirklich auf diesem Stück Land mitten in der Nordsee sesshaft werden?
Um dem Durcheinander ihrer Gefühle zu entgehen, flieht Svea für ein paar Tage auf ihre Lieblingsinsel im Mittelmeer. In der kleinen Bucht ihres Urlaubsortes trifft sie ausgerechnet auf den Mann, dessen Temperament ihr schon einmal den Boden unter den Füßen weggerissen hat.
Und auf eine mit Brettern vernagelte Strandbar …

Quelle: Thalia.de  

Nach dem Sternensand Verlag mussten wir dringend an die frische Luft. Es wurde immer wärmer und stickiger in der Halle.
Später besuchten wir noch den Loewe Verlag und den Carlsen Verlag – dort konnte ich mir die Schmuckausgabe von Harry Potter und der Gefangene von Askaban ansehen. Sie sieht so zauberhaft gestaltet! Sie wurde mit so viel Feinheit ausgearbeitet und wunderschönen Bildern verziert.

Danach waren wir fertig und mussten unbedingt was Essen gehen, bevor es abends auf die 1. Frankfurter Drachennacht ging. Dadurch habe ich die Signierstunde von Jennifer L. Armentrout verpasst – ich könnte heute noch heulen, wenn ich drüber nachdenke. Ich liebe diese Frau, sie erschafft in ihren Büchern so viele verschiedene neue Welten und Charaktere. Ihr Schreibstil – haaach, ich könnte ewig schwärmen!

 

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