Beinahe Herbst (Marianne Kaurin)

by buchstabenverliebt

Inhalt

Sonja wartet auf ihre jüngere Schwester Ilse. Sie hätte längst zu Hause sein sollen. In Oslo fällt der erste Schnee. Plötzlich klopft es an der Tür. Draußen stehen drei Polizisten. Es ist das Jahr 1942.

Der preisgekrönte Roman »Beinahe Herbst« handelt vom Schicksal der jüdischen Familie Stern im okkupierten Norwegen, von der Kraft der ersten großen Liebe, vom Hoffen und Verlieren, von kleinen Zufällen und großen Träumen.

 

Meine Meinung

Das Cover ist richtig bezaubernd! Es spiegelt den Titel wieder und glänzt mit seiner Goldoptik richtig schön.

Was mir direkt aufgefallen ist, ist der kurze und wortkrage Schreibstil von Marianne Kaurin. Sie beschreibt nicht unnötig etwas und genau dieser Schreibstil passt hervorragend zur traurigen dramatischen Geschichte. Denn die Autorin bringt alles direkt auf den Punkt, wobei ich betonen muss, dass ich ein paar Seiten gebraucht habe, um mich an diesen Schreibstil zu gewöhnen, da ich bisher immer Bücher gelesen habe, wo alles ausführlich und in voller Wortgewalt beschrieben wurde ist.

Kaurin hat es geschafft, mir die Hoffnungslosigkeit, die Verzweiflung und die Angst ihrer Protagonisten nahe zu bringen – ich habe regelrecht mitgelitten und war sehr oft betroffen und traurig. Mit einer erschreckenden Genauigkeit führt die Autorin den Leser zurück in den 2. Weltkrieg, um genau zu sein: nach Norwegen. Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen und lange Zeit auch noch nachdenklich gestimmt. „Beinahe Herbst“ ist ein gefühlsgewaltiger Jugendroman, der dem Leser die geschichtlichen Geschehen sehr authentisch an der fiktiven Familie Stern nahebringt.

Titel: Beinahe Herbst | Autor: Marianne Kaurin | VerlagArctis Verlag
Format: Hardcover | Buchlänge: 224 Seiten | Preis: 16,00 € | ISBN: 978-3038800316 (Erwerben**)

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